Electronic-Arts gegen USK
Autor: UE - Hirt
Datum: 20.08.09 18:02 Uhr
 
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» Spiegel-Online » Spieleverbot - Youtube

Publisher möchte ein weltweit einheitliches Jugendschutz-System

 

Darauf haben viele Spieler und Spielerinnen in Deutschland gewartet: Erstmals äussert sich Gerhard Florin, Executive Vice President und bei EA für das internationale Publishing zuständig, kritisch dem dem deutschen Jugendschutz-System Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (kurz USK) gegenüber.

 

Er führt gegenüber dem Spiegel-Online aus: "Wenn hier in Deutschland über Spiele gesprochen wird, dann über Gewalt oder angebliche Suchtgefahr, nicht über den kulturellen Stellenwert. Das politische Klima werde sich daher mittelfristig negativ auf die Spieleindustrie auswirken."


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Es gibt bisher ein weltweit einheitliches System das Spiele in Altersklassen unterteilt, vielen Zockern ist es sicher bekannt durch das im Vorspann befindliche Logo von Game-Trailern und auch auf Spielepackungen ist es schon lange Jahre zu erkennen.

 

Von PEGI (Pan-European Game Information) ist die Rede, übrigens ein Schutzsystem das von der europäischen Kommision nachdrücklich unterstützt wird. Zu Recht stellt Herr Florin den deutschen Alleingang USK in Frage und das auch im Hinblick auf die einmalige Strenge die mehr als fragwürdig ist.

 

Die USK "Das ist Zensur, was wir hier machen, aber keiner beschwert sich." so der Executive Vice President von EA.

 

Noch heute möchte Herr Florin auf der GAMESCOM in Köln im Rahmen seines Vortrags, seine Kritik in der Öffentlichkeit wiederholen und damit unterstreichen.

Ausserdem ist für Florin die Einstufungspraxis der USK eine Zumutung, da Entwickler und Publisher nicht weit in die Zukunft planen können. Am Beispiel von Dead Space Extraction ist immer noch völlig unklar ob es denn in Deutschland überhaupt erscheinen wird.

 

 

Sehen wir mal vom Jugendschutz nun etwas ab, denn er ist ohne Frage erforderlich. Das in der Innenministerkonferenz geforderte Spieleverbot ist letztlich nur in einem Staat umfassend durchsetzbar und möglich. Dem totalitären Staat. Und wenn es soweit kommt, auch im Hinblick auf die aberwitzigen Gesetzesvorlagen, Zensur- und Kontrollvorschläge von Schäuble und von der Leyen, werden nicht nur die Publisher Deutschland verlassen.

 

Liebe Demokraten aller Fraktionen: LASST ES NICHT SOWEIT KOMMEN.

Sagt uns eure Meinung!

 

(hirt)

 
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